Cannobio ist der Lieblingsort der Deutschen! Zu recht, denn hier passt einfach alles zusammen: ein wunderschöner historischer Ortskern, eine beispiellose autofreie Seepromenade und die beeindruckendste Häuser-Silhouette am See (am besten bei der Ankunft mit dem Schiff zu bewundern).

Bild zeigt Cannobio am Lago Maggiore

Zudem gibt es Unterkünfte für jeden Geschmack und Geldbeutel. Im August ist es fast unmöglich, einen Schlafplatz ohne Reservierung zu bekommen. Wenige freie Kapazitäten stehen in den zu Cannobio gehörenden Bergdörfern zur Verfügung, wegen der langen und steilen Anfahrten ist diese Option allerdings nicht bei allen Urlaubern hoch im Kurs.

Bild zeigt B&B Solivonatura

Solivonatural B&B, Cannobio

Das Solivonatural B&B befindet sich in Cannobio und bietet einen Garten und eine Terrasse. Die Unterkunft befindet sich 17 km von Ascona entfernt. Sie profitieren von Privatparkplätzen an der Unterkunft und kostenfreiem WLAN. Das Bed & Breakfast bietet ein kontinentales Frühstück oder …

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Penibel genau wird am Erscheinungsbild der Altstadt mit ihren mittelalterlichen Häuserfassaden und den verwinkelten Gassen gefeilt, nichts soll den perfekten Eindruck stören. Die steigenden Übernachtungszahlen und Tagesbesucher geben den Verantwortlichen Recht, Cannobio bietet ein nahezu perfektes Urlaubsfeeling.

Zudem wurde die Ortsdurchfahrt beruhigt wie an keinem andern Ort am See, nur eine Umfahrung durch Untertunnelung würde die Sache noch toppen. Cannobio wird regelmäßig mit Preisen ausgezeichnet; darunter die ‚Bandiera Quattro vele‘ für die hohe Wasserqualität und die Auszeichnung ‚Stadt mit wichtiger historischer Bedeutung und Tradition‘.

Bild zeigt Karte von Cannobio

Wer Cannobio besucht, genießt die Stimmung am See, schlendert auf der Promenade und besucht anschließend einen der zahlreichen Gastrobetriebe. Direkt am Ufer stellt sich die Wallfahrtskirche La Pietà wie ein Stoppschild den Menschen entgegen, doch nur wenige lassen sich von der Kirche aus dem 16. Jahrhundert inspirieren.

Zu verlockend ist der alte Dorfkern einer Stadt, die einst Königshof war und zahlreiche Privilegien hatte. Noch heute wird das Marktrecht an jedem Sonntag am Ufer zelebriert, die vielen Leute begeistern sich für das (doch so übliche) Angebot. Aber auch die Geschäfte haben Zulauf und eine Urlaubserinnerung ist schnell gekauft.

Sportlich geht es rund um den Lido (am südlichen Flussufer) von Cannobio zu. Ein großer Sportplatz, eine Tennisanlage, die Liegewiese des Strandbads und die Wassersportangebote vervollständigen den guten Gesamteindruck. Bravo! Wen es in die Natur zieht, der besucht das Val Cannobina, eine anfangs breite und im weiteren Verlauf immer enger werdende Schlucht entlang des Flusses Torrente.

Der an der Uferstraße auf Höhe der Brücke beginnende Fuß-/Radweg führt die Besucher in die Sant‘Anna-Schlucht (Orrido di Sant‘Anna) mit gleichnamigem Kirchlein, einer römisch anmutenden Brücke, einem tollen Restaurant und einer kristallklaren Badegumpe. Wegen der vielen Wanderer wurde mittlerweile eine Toilette installiert. Ambitionierte Wanderfreunde lassen die Brücke hinter sich und gelangen so in eines der schönsten Wandergebiete der näheren Umgebung.

Der Aufenthalt in Cannobio kann auch gut für die Gesundheit sein. Nachdem der Erzbischof von Mailand Carlo Borromeo durch den Genuss des Quellwassers Carlina (Fonte Carlina) von einem Teil seiner Beschwerden befreit wurde, erlangte die Quelle europaweiten Ruhm. Sogar eine Abfüllanlage (Straße ins Val Cannobina, ca. 200 m vor der Brücke) und ein Wellnesshotel wurden Ende des 19. Jahrhunderts gebaut. Heute gibt es mehrere Abfüllstationen verteilt im ganzen Ort.